Sturmtief Sabine: Ein Bericht von der Ostseeküste

Februar 13, 2020

Mit dem Sturmtief Sabine gab es auch in Mecklenburg Vorpommern

und hier natürlich vor allem an der Ostseeküste unruhige Nächte und stürmische Stunden. Insbesondere um die Region Rostock herum gab es diverse Sturmschäden, so war ein Teil der Großstadt für einige Stunden ohne Elektrizität. Vielerorts mussten Feuerwehr und Polizei ausrücken, um Straßen wieder frei zu räumen und Bäume zu beseitigen, die durch den Sturm stark in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Ganz generell betrachtet, ist so ein Sturm durchaus immer wieder eine Sehenswürdigkeit, auch wenn der Wind an der Ostseeküste grundsätzlich schon immer etwas frischer war, als im Landesinneren. Sturmtief Sabine traf also auf gut vorbereitete Mecklenburger und Vorpommeraner, die nicht nur an der Ostseeküste dazu in der Lage waren, ruhig Blut zu bewahren und so das Schlimmste zu verhindern.
Mit Geschwindigkeiten von bis zu 170km/h war es dabei durchaus stürmischer, als bei einem klassischen Tiefdruckgebiet, doch wer seine Yacht sicher im Hafen vertäut hatte, der konnte am nächsten Morgen keine größeren Schäden feststellen. Dennoch war die Ostsee unruhig genug, dass am Montag und Dienstag kaum an Ausflüge entlang der Ostseeküste zu denken war. Ein Strandspaziergang konnte bereits gefährlich werden, insbesondere im Gebiet der Kreidefelsen, da Regen ganz allgemein dazu beiträgt, dass ein Teil der Bäume Jahr für Jahr den Halt verliert und teilweise bis zu 30 Meter hinab ans Ufer stürzt. Gleichzeitig wird auch die Ostsee selbst durch das Sturmtief Sabine ordentlich aufgewühlt, sodass die meisten Schiffe im Hafen bleiben. Gerade kleineren Booten wurde dringend empfohlen, das sichere Hafenbecken nicht zu verlassen.
Wer es sich in einer Ferienwohnung oder einem Appartement an der Ostseeküste am Kamin gemütlich gemacht hatte, der konnte die stürmischen Stunden trotzdem sehr angenehm verbringen. Viele Menschen stellten in anschließenden Gesprächen fest, dass die Ehrfurcht vor den Gewalten der Natur in den vergangenen Jahrzehnten stark zurück gegangen war. Doch gerade so ein Sturm an der Ostseeküste war durchaus dazu in der Lage, diese Ehrfurcht zurück in die Herzen der Menschen zu tragen.

Genießen Sie diese einmaligen Erlebnisse, denn Sie werden niemals zurück kehren. So ein Sturmtief kann durchaus zum Highlight eines Urlaubs werden, der den Urlaub an der Ostseeküste unvergesslich macht. Denken Sie dabei nur immer auch an Ihre persönliche Sicherheit. Damit Sie auch wirklich gesund und gut erholt aus dem Urlaub kommen.

Autor

Alena Tessnow.

at@urlaub-ruegen-mueritz.de

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